Nachhaltigkeitsupdate zum Energieverbund-Projekt
Die Jehle AG bleibt auf Kurs – konsequent, pragmatisch und erfinderisch. Seit Jahren verfolgt das Unternehmen im Fricktal einen klaren Weg zu mehr Energieeffizienz, Ressourcenschonung und nachhaltiger Verantwortung.
Mit der neu umgesetzten Fernleitung zwischen Werk 1 und Werk 2 erreichen wir einen weiteren Meilenstein unserer Nachhaltigkeitsstrategie – ein Projekt, das ökologische und ökonomische Ziele auf beispielhafte Weise vereint.
Fernleitungsprojekt – Effizienz durch Verbindung
Mit der neuen Fernleitung setzt die Jehle AG ein weiteres starkes Zeichen für technische Innovation, regionale Verantwortung und unternehmerische Weitsicht. Die Fernleitung verbindet die Wärme-, Kälte- undDruckluft-kreisläufe aller Produktionswerke miteinander. Damit wird nicht nur die Infrastruktur modernisiert, sondern auch der Energieeinsatz deutlich optimiert. Wartungsintensive Geräte – von der Ölheizung über Wärmepumpen und Kältemaschinen bis hin zu Kompressoren – wurden durch moderne, energieeffiziente Systeme ersetzt.
Geschäftsleiter Robert Reimann betont: «Unser Bestreben ist, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit zu vereinen. Die Idee, alte Geräte durch moderne Systeme zu ersetzen und gleichzeitig die Fernleitung zu realisieren, war für mich ein entscheidender Schritt, um Effizienz und Umweltbewusstsein zu verbinden.»
Die Jehle AG verfolgt das Ziel, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit kontinuierlich zu stärken. Dabei begleitet eine externe Energieagentur als Partner die Planung und Umsetzung und stellt durch ein laufendes Monitoring transparente Einblicke in den Fortschritt und die Wirkung der Massnahmen sicher. Die jüngste Erweiterung des Energieverbundprojekts, kombiniert mit den genannten Massnahmen, wird eine jährliche Einsparung von rund 220’000 kWh Energie ermöglichen. Das entspricht dem Stromverbrauch von etwa 50 Haushalten.
Inhaber Raphael Jehle fasst es so zusammen:
«Wir gehen diesen Weg seit den 1990er-Jahren konsequent und unabhängig von politischen Forderungen. Nachhaltigkeit ist Teil unserer DNA. Wir müssen aber auch profitabel bleiben und unsere Kunden zuverlässig beliefern. Beides gehört zusammen.»
Ökologischer Ausblick
Für die kommenden Jahre sieht die Jehle AG weiterhin grosses Potenzial, Prozesse zu verbessern und Ressourcen zu schonen. Weitere konkrete Massnahmen sind geplant zur Steigerung der Gesamtenergieeffizienz und Treibhausgaseffizienz bis 2034. Nachhaltigkeit ist und bleibt ein fester Bestandteil der Unternehmensentwicklung – nicht als Trend, sondern als gelebte Praxis. Mehr dazu in unserem nächsten Artikel.